Remanenz - was ist das?

Nachdem Stahl (insbesondere Qualitätssstahl) Kontakt mit einem Lasthebemagneten hatte, kann er auch nach einer Induktionsbehandlung oder einfach durch Reibung einen gewissen Restmagnetismus aufweisen. Dieser wird auch Remanenz genannt.

Die Intensität der Remanenz hängt von mehreren Faktoren ab, darunter:

 

Wie kann der Restmagnetismus vermieden oder beseitigt werden?

Es gibt drei Möglichkeiten:

1. Entmagnetisierungstunnel
2. Elektrische Vorrichtungen für Elektromagnete mit der Option „Entmagnetisierung von Qualitätssstahl"
3. Verwendung von elektropermanenten Lasthebemagneten

  • Entmagnetisierungstunnel

SGM verfügt über mehrere Modelle, die je nach Intensität des Restmagnetismus und der Stahlart eingesetzt werden können.

  • Vorteil: voll effizient

  • Nachteil: Handhabung der zu entmagnetisierenden Teile

  • Heben mit Elektromagneten und der Option „Entmagnetisierung von Qualitätssstahl"

In diesem Fall erzeugt die Anlage während der Deaktivierung des Elektromagneten einige Sekunden lang einen Wechselstrom mit stetig abnehmender Amplitude. Die Magnete müssen für Funktion extra konstruiert werden.

  • Vorteil: einfache Handhabung

  • Nachteil: Diese Option beseitigt zwar den durch den Kontakt mit dem Magneten hervorgerufenen Restmagnetismus, ist aber bei durch andere Ursachen hervorgerufenem Restmagnetismus weniger effizient.

  • Heben mit Elektropermanentmagneten

Aufgrund der begrenzten Magnetfeldtiefe und der besonderen Entmagnetisierungsart der Elektropermanentmagneten ist der Restmagnetismus sehr schwach.

  • Vorteil: Schnelligkeit

  • Nachteil: begrenzte Anwendungsgebiete